Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz der Stadtregierung präsentierten der Stadtrat für öffentliche Arbeiten, Stefan Frötscher, und der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur, Christoph Mitterhofer, eine Übersicht über die wichtigsten Maßnahmen, die in den letzten Jahren am städtischen Straßennetz durchgeführt wurden. Zudem stellten sie die aktuell laufenden Projekte sowie die geplanten Vorhaben vor.
Von links: Ingenieur Andrea Tedesco und die Stadträte Christoph Mitterhofer und Stefan Frötscher.„Die Meraner Stadtverwaltung betrachtet die Sanierung der Straßen als eine ihrer Prioritäten – nicht nur, um die volle Funktionsfähigkeit des Verkehrsnetzes zu gewährleisten, sondern auch, um die unterirdischen Infrastrukturen dort zu erneuern, wo es notwendig ist. In diesem Sinne ist für den Zeitraum 2024–2028 eine Gesamtinvestition von fast sieben Millionen Euro vorgesehen. Dieser Betrag umfasst auch die Neugestaltung des Bodenbelags unter den Lauben sowie die Neugestaltung des Kornplatzes – Maßnahmen, die darauf abzielen, die Altstadt aufzuwerten und die städtische Lebensqualität zu verbessern“, betonte Frötscher.
„Die Sanierung und Instandhaltung des Straßennetzes sind grundlegende Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität in der Stadt. Es muss jedoch betont werden, dass solche Arbeiten oft komplex sind und eine sorgfältige, mehrschichtige Planung erfordern. Jede Maßnahme muss verschiedene kritische Faktoren berücksichtigen. Wir sind uns der Unannehmlichkeiten bewusst, die Baustellen für Anwohner*innen, Geschäftsleute und Verkehrsteilnehmer*innen mit sich bringen. Deshalb bemühen wir uns stets, die Auswirkungen zu minimieren, indem wir die Arbeiten zu verkehrsarmen Zeiten planen und alternative Routen bereitstellen“, erklärte Mitterhofer.
„Darüber hinaus gibt es technische Anforderungen, die nicht ignoriert werden dürfen. Die Verlegung von neuem Asphalt erfordert beispielsweise günstige Wetterbedingungen: Zu niedrige Temperaturen oder Niederschläge können die Qualität und Haltbarkeit der Fahrbahndecke beeinträchtigen. Auch die unterirdischen Leitungen und die Bodenbeschaffenheit stellen spezifische Anforderungen dar. Ein weiterer Aspekt ist der Touristenstrom, der in bestimmten Stadtteilen zu bestimmten Jahreszeiten stark ansteigt. Auch hier muss die Planung der Arbeiten so abgestimmt werden, dass Veranstaltungen, öffentliche Ereignisse und der Tourismus nicht beeinträchtigt werden“, ergänzte Ingenieur Andrea Tedesco, Leiter des Amts für öffentliche Arbeiten.
„Wir bekräftigen daher unser Engagement für transparente Kommunikation und die Einbindung der Bürgerschaft in jede Phase des Prozesses – in dem Bewusstsein, dass wir nur durch konstruktive Zusammenarbeit unser Straßennetz effektiv und nachhaltig verbessern können“, schlossen die Stadträte.
Abgeschlossene Maßnahmen (2023–2024) - In den Jahren 2023–2024 wurden die Infrastrukturen in zahlreichen Straßen der Stadt erneuert, darunter in der Manzoni-, Marlinger-, Petrarca-, Piave-, St.-Josef-, St.-Markus-straße, im Kirchsteigweg, in der Carducci-, in der Schotterwerk- und in der Laurinstraße, im Winkelweg, in der Vergil-, Rosmini- und in der Seitenstraße der Leopardistraße
Laufende Arbeiten - Derzeit laufen die Arbeiten in der Leichtergasse, im Priami und Montaniweg, in der Fluggigasse, im Mittelweg, in der Manzoni- und der Cadornastraße (neue Radwege) sowie in der Laurinstraße (neuer Gratsher Dorfplatz)
Bevorstehende Maßnahmen - Im Herbst/Winter 2025–2026 sind Asphaltierungsarbeiten in folgenden Straßen geplant: Schennastraße (Beginn am 21. Oktober), Damiano-Chiesa-Straße (Beginn am 27. Oktober), Pfarrgasse, Alpini- und Brennerstraße.
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