Geruchsbelästigung in Sinich Süd - BMin Zeller: "Arbeiten an einer dauerhaften Lösung"

Auf Initiative der Bürgermeisterin der Gemeinde Meran, Katharina Zeller, fand heute Vormittag (14. November) im Rathaus ein Treffen zur Geruchsbelastung im Gewerbegebiet Sinich Süd statt - mit dem Ziel, die Lage gemeinsam zu überprüfen und mögliche Lösungen zu besprechen.

Veröffentlichungsdatum:

14.11.2025

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Auf Initiative der Bürgermeisterin der Gemeinde Meran, Katharina Zeller, fand heute Vormittag (14. November) im Rathaus ein Treffen zur Geruchsbelastung im Gewerbegebiet Sinich Süd statt - mit dem Ziel, die Lage gemeinsam zu überprüfen und mögliche Lösungen zu besprechen.

Daran teilgenommen haben betroffene Anrainer*innen, der Bürgermeister von Burgstall, Othmar Unterkofler, der Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Ulrich Gamper, die Stadträtin für Umwelt und Stadtviertelbeziehungen Antonella Costanzo, der Leiter der Dienststelle Grünanlagen und Umwelt, Marco Masin, der Präsident des Stadtviertelkomitees Sinich, Fabrizio Cirolini, sowie Vertreter*innen der Kläranlage und der Firmen Rem-Tec und Erdbau.

„Als Gemeindeverwaltung ist es uns wichtig, der Sache auf den Grund zu gehen und die Situation für die betroffenen Bürger*innen zu verbessern“, betonte Bürgermeisterin Katharina Zeller.

Im Verlauf des Treffens wurde deutlich, dass die Geruchsbelastung in Sinich Süd vor allem auf drei Faktoren zurückzuführen ist:

  1. Die Verarbeitung von Klärschlamm durch die Firma Rem-Tec;
  2. Die Kompostierungsprozesse der Firma Erdbau;
  3. Die Emissionen der Kläranlage Sinich, die im Normalbetrieb erfahrungsgemäß keine Gerüche verursacht, jedoch bei der Anlieferung von Klärschlamm oder technischen Defekten zu Belastungen führen kann.

Die Firma Rem-Tec erläuterte, dass in den vergangenen Monaten umfangreiche Investitionen getätigt wurden, um die Geruchsbelastung zu reduzieren. Neben neuen Lüftungssystemen und Filtern wurde eine zusätzliche Halle errichtet, die mit einem Schleusensystem ausgestattet ist, um das Austreten von Gerüchen beim Ein- und Ausfahren der Lkw zu verhindern. Diese soll im Januar in Betrieb genommen werden.

In der Kläranlage wurde kürzlich eine neue Anlage in Betrieb genommen. Dabei kam es jedoch zu Problemen mit defekten Sonden bei der Abluftmessung, die nun ausgetauscht werden müssen. Auch dieses Problem soll in Kürze behoben werden. Zudem wird zeitnah eine grüne Barriere rund um die Kläranlage errichtet.

Da die zuständigen Landestechniker am Treffen nicht teilnehmen konnten, wurde vereinbart, in Kürze ein weiteres Treffen mit ihnen einzuberufen.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Tätigkeiten der Firmen Rem-Tec und Erdbau einen wertvollen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten, gleichzeitig aber die Interessen der Anrainer*innen gewahrt und geschützt werden müssen.

„Als Gemeindeverwaltung bekräftigen wir unseren Willen, eine aktive Rolle in diesem Prozess einzunehmen und gemeinsam mit den zuständigen Ämtern und den beteiligten Unternehmen an einer dauerhaften Lösung zu arbeiten“, versicherten Zeller und Costanzo abschließend.

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Zuletzt aktualisiert: 09.12.2025, 14:42 Uhr

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