Die Stadtgemeinde Meran und die Infranet AG arbeiten in enger Zusammenarbeit an der Realisierung des Glasfasernetzes auf Gemeindegebiet. Nun ist das Stadtgebiet Untermais am Start. Bei einer Info-Veranstaltung am Mittwochabend (15. Oktober) im Kulturzentrum KiMM in Untermais wurden alle Details des Breitbandausbaus den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und Fragen beantwortet.
Die Verantwortlichen der Infranet AG mit Generaldirektor Florian Fiegl sowie den Projektleitern Andreas Ladurner und Philipp Weger berichteten über den Stand der Dinge im Baulos Untermais. Über die technischen Details und Herausforderungen informierte Bauleiter Ingenieur Federico De Piccoli vom Ingenieurbüro In.ge.na. Als Vertreter der Gemeinde waren die Stadträte Christoph Mitterhofer und Stefan Frötscher anwesend und standen den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort.
v.l.n.r.: Infranet Generaldirektor Florian Fiegl, die Projektleiter Andreas Ladurner und Philipp Weger, Bauleiter Federico De Piccoli und die Stadträte Stefan Frötscher und Christoph Mitterhofer.Untermais: 840 Gebäude mit 3850 Wohn- oder Geschäftseinheiten betroffen - 7.000 Gebäude, 28.000 Wohn- oder Geschäftseinheiten und 50 km Grabungen – dies sind die beeindruckenden Zahlen des Breitbandausbaus in der Stadtgemeinde Meran. Aktuell wurden die Arbeiten in Obermais komplett abgeschlossen, im Zentrum laufen die Arbeiten auf Hochtouren, Untermais ist im November am Start. Das Baulos Untermais ist in drei Zonen eingeteilt, die nach und nach angeschlossen werden. Es handelt sich dabei um ein Stadtgebiet von insgesamt 170 Hektar, in welchem rund 840 Gebäude über den lokalen PoP (Point of Presence) mit dem Glasfasernetz verbunden werden.
Interessensbekundung für kostenlosen Anschluss notwendig - Wie Stadtrat Christoph Mitterhofer betonte, ist es nun ganz wichtig für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für alle Unternehmen und Geschäfte, die Chance zu nutzen, um einen kostenlosen Anschluss mit dem hochwertigen Glasfasernetz der Infranet zu erhalten. Dafür muss die die Interessensbekundung rechtzeitig abgegeben werden. Dies erfolgt über die Webseite der Infranet www.infranet.bz.it, indem auf Meran und die jeweilige Adresse geklickt wird – darin sind alle Anschriften aufgelistet, die aktuell im Rahmen des Ausbauprojektes erschließbar sind. Abgegeben werden kann die Interessensbekundung gleichermaßen von Gebäudeeigentümern, Miteigentümern in Kondominien, Kondominiumsverwaltern und auch von Mieterinnen und Mietern. Ein nachträglicher Anschluss an das Breitbandnetz der Infranet AG nach der offiziellen Ausbauphase ist mit Kosten verbunden, die die Antragstellenden zu tragen haben.
Hochwertiges Punkt-zu-Punkt-Glasfasernetz - Technisch realisiert wird ein hochwertiges Punkt-zu-Punkt-Glasfasernetz mit positiven Auswirkungen auf das Stadtbild, da sichtbare Straßenverteiler entfallen. Dabei wird auch auf die zukünftigen Bedürfnisse der Stadt und eine hochqualitative Umsetzung der Verlegungsarbeiten Wert gelegt. Die Glasfaserkabel führen von den Anschlusszentralen (PoP – Point of Presence) direkt zu den Glasfaser-Dosen in den Haushalten, ohne Bandbreiten mit anderen Endnutzern zu teilen: dies führt zu einer qualitätsvollen, ultraschnellen Datenverbindung. Alle Arbeiten werden mit den weiteren Infrastrukturbetreibern wie etwa den Stadwerken eng abgesimmt, um Grabungs- und Verlegungsarbeiten für unterschiedliche Zwecke nach Möglichkeiten zusammenzulegen.
Warum Glasfasernetz der Infranet AG - Grundlage für ein modernes, digitales Arbeiten und Leben ist die nötige Infrastruktur, d.h. die konkrete Netzverbindung und ein hochleistungsfähiger Datentransport über das megaschnelle Glasfasernetz der Infranet AG. Dieses Hochleistungs-Glasfasernetz ermöglicht es, von zuhause zu arbeiten, auf Streamingdienste zuzugreifen, über Internet zu telefonieren, die Wohnung oder das Haus zu organisieren und zu überwachen; sowie viele weitere Dinge des täglichen Lebens im Sinne der Digitalisierung. Die Infranet AG ist eine Gesellschaft des privaten Rechts im Eigentum des Landes – und entspricht in diesem Sinne den Prinzipien der Wettbewerbsfähigkeit des freien Marktes und agiert ganz im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Breitbandausbau erfolgt mustergültig im Sinne der Empfehlung 2024/539 der EU-Kommission (Gigabit-Infrastructure-Act) sowie der EU-Richtlinien 2014/61 betreffend die Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten des Ausbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen für die elektronische Kommunikation. Es ist erklärtes Ziel der Infranet AG, die Auswahl der Provider (Netzanbieter) für die Bürgerinnen und Bürger nach Möglichkeiten auszubauen.
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